Wie aus einem Welpen ein verlässlicher Assistent wird – Schritt für Schritt erklärt. Von der Welpenwahl bis zur Teamprüfung.
Susanne bildet Assistenzhunde ausschließlich in der sogenannten Selbstausbildung aus. Das bedeutet: Der Hund zieht sofort bei Ihnen ein. Die Bindung entsteht dort, wo sie gebraucht wird – im Alltag Ihrer Familie. Wöchentliche Trainingseinheiten begleiten Sie über rund zwei Jahre. Das Ergebnis ist kein abgerichtetes Tier, sondern ein Gefährte, der aus echter Verbindung heraus handelt.
Nicht jeder Hund eignet sich zur Ausbildung als Assistenzhund. Susanne wählt den Welpen persönlich aus – nach Charakter, Belastbarkeit, Lernbereitschaft und der Frage, ob dieser Hund wirklich zu Ihrer Aufgabe und Ihrer Familie passt.
Entscheidend sind ein sicheres Wesen, natürliche Talente und die richtige Grundveranlagung. Diese Auswahl ist keine Formalie – sie ist die Basis für alles, was folgt.
Nach dem Einzug des Welpen bei Ihnen beginnt die Ausbildung unmittelbar. Das erste Lebensjahr gehört der Grundausbildung: Wesenssicherheit, psychische Reife, das Erlernen der täglichen Routinen.
Ein Assistenzhund hat das ausdrückliche Recht, seine Welpen- und Junghundezeit zu genießen. Wir fördern in dieser Phase die Bindung zwischen Hund und Mensch – und legen damit das Fundament für alle Spezialaufgaben, die später folgen.
Wöchentliche Trainingseinheiten mit Susanne stellen sicher, dass sich keine Fehler einschleichen und die Entwicklung in die richtige Richtung läuft.
Nach Ablauf des ersten Lebensjahres beginnt die Spezialausbildung. Der Hund wird langsam und behutsam an seine späteren Aufgaben herangeführt – abgestimmt auf sein individuelles Tempo und seine charakterlichen Stärken.
Je nach Assistenzhundtyp (PTBS, LPF, Diabetiker, Epilepsie, Signal oder Autismus) werden in dieser Phase die spezifischen Warnaufgaben und Assistenzleistungen erarbeitet – immer auf der Basis einer stabilen, zuverlässigen Bindung.
Die gesamte Ausbildungsdauer beträgt durchschnittlich ca. zwei Jahre.
Am Ende der Ausbildung steht die Teamprüfung. Hier werden die Qualität der Grundausbildung, das Verhalten des Teams in der Öffentlichkeit und das sichere Ausführen der Spezialaufgaben in jeder Umgebung überprüft.
Nach erfolgreich abgeschlossener Teamprüfung erhält der Hund die Zutrittsrechte eines Assistenzhundes – und das Team kann gemeinsam in den Alltag starten.
Susanne bleibt auch nach der Teamprüfung Ansprechpartnerin. Für Fragen, Veränderungen im Alltag, neue Herausforderungen – und alles, was das Leben noch bringt.
Diese langfristige Begleitung ist Teil des Konzepts: Nicht ein einmaliges Training, sondern eine dauerhafte Partnerschaft.
Der strukturierte Weg von der Welpenwahl bis zum eingearbeiteten Team.
Bei der Selbstausbildung muss der Hund sein Zuhause nicht wechseln. Er wächst in seine spätere Aufgabe von Beginn an hinein – in Ihrer Familie, in Ihrem Alltag, an Ihrer Seite.
Das schafft eine Bindungsqualität, die sich nicht erzwingen lässt. Und genau diese Bindung ist es, die einen Assistenzhund wirklich zuverlässig macht.
Susanne klärt im Erstgespräch, ob und welcher Assistenzhund für Sie realistisch in Frage kommt – und wie der weitere Weg aussieht.