LPF-Hund Ausbildung • Körperliche Behinderung • Hessen • Bundesweit

LPF-Hund:
Hände frei. Leben zurück.

Ein LPF-Hund ist kein Hilfsmittel mit vier Pfoten. Er ist ein Partner, der seinen Menschen kennt – und der in Momenten einspringt, in denen Technik und andere Hilfen nicht reichen.

🦽LPF-Hund
Was LPF bedeutet

Leiden, Pflegebedürftigkeit,
Funktionseinschränkung.

LPF steht für Leiden, Pflegebedürftigkeit, Funktionseinschränkung – die drei Kernbereiche, in denen ein Assistenzhund für Menschen mit körperlicher Behinderung eingesetzt wird.

Ob Querschnittslähmung, Multiple Sklerose, Muskeldystrophie, Parkinson oder andere motorische Einschränkungen: Ein LPF-Hund kompensiert dort, wo die Hände nicht hinreichen, wo Gleichgewicht fehlt oder wo Erschöpfung alltägliche Handlungen unmöglich macht.

Das Ziel ist nicht Betreuung. Es ist Rückgewinnung von Selbstständigkeit – in kleinen Handlungen, die für andere selbstverständlich sind.

🎯
Präzise abgerichtete Aufgaben
Lichtschalter betätigen, Türen öffnen, Gegenstände aufheben – der Hund lernt genau die Aufgaben, die für seinen Menschen den größten Unterschied machen.
⚖️
Stützung & Balance
Für Menschen mit Gleichgewichtsproblemen oder instabilem Gang kann der Hund trainiert werden, als physische Stütze zu dienen – beim Aufstehen, beim Gehen, beim Stolpern.
🆘
Notfallhilfe
Sturz ohne Möglichkeit aufzustehen: Der Hund kann trainiert werden, Hilfe zu holen, Notrufknopf zu aktivieren oder eine Decke zu bringen.
🌍
Mehr Teilhabe
Mit einem LPF-Hund können viele Betroffene Orte aufsuchen, Aktivitäten ausüben und soziale Situationen meistern, die ohne Hilfe nicht möglich wären.
Konkrete Aufgaben

Was ein LPF-Hund kann

Jeder Hund wird auf die spezifischen Bedürfnisse seines Menschen hin trainiert. Diese Aufgaben sind typische Beispiele – kein festes Programm.

🚪
Türen öffnen & schließen
Drückergriffe, Schiebetüren, Kühlschrank – der Hund öffnet auf Kommando alle Arten von Türen.
💡
Lichtschalter
Betätigt Lichtschalter auf Befehl – auch in unwegsamem Gelände oder bei eingeschränkter Reichweite.
📦
Gegenstände aufheben & bringen
Schlüssel, Telefon, Fernbedienung – der Hund holt, was heruntergefallen ist oder außer Reichweite liegt.
👕
Aus- & Anziehen helfen
Socken, Schuhe, Jacken abziehen – kleine Handlungen, große Wirkung auf die tägliche Selbstständigkeit.
🛒
Einkaufskorb tragen
Der Hund trägt leichte Lasten, zieht einen Einkaufstrolley oder befördert Gegenstände von A nach B.
🤸
Stützung beim Aufstehen
Der Hund bietet seinen Körper als stabile Stütze beim Aufstehen vom Boden, aus dem Stuhl oder dem Bett.
Die Ausbildung

Wie ein LPF-Hund ausgebildet wird

Selbstausbildung: Der Hund lebt von Beginn an bei Ihnen. Die Bindung entsteht im Alltag – nicht im Zwinger.

Phase 1
Welpenwahl & Einzug
Susanne wählt den Welpen persönlich nach Charakter und Eignung für die spezifischen Aufgaben aus. Der Hund zieht sofort bei Ihnen ein – Bindungsaufbau beginnt vom ersten Tag.
Phase 2
Grundausbildung & Aufgabentraining
Wöchentliche Einheiten mit Susanne. Parallel zur Grundausbildung werden schrittweise die spezifischen Assistenzaufgaben erarbeitet – immer auf das Tempo des Teams abgestimmt.
Phase 3
Teamprüfung & Zutrittsrechte
Nach ca. zwei Jahren steht die Teamprüfung. Danach hat der Hund die offiziellen Zutrittsrechte eines Assistenzhundes – in Geschäften, Behörden, öffentlichen Verkehrsmitteln.

Es geht nicht darum, was der Hund für jemanden tut. Es geht darum, was jemand mit dem Hund an der Seite wieder selbst tun kann.

Susanne Nees
Nächster Schritt
Ist ein LPF-Hund für Sie
die richtige Entscheidung?

Im Erstgespräch klärt Susanne ehrlich, welche Aufgaben realistisch sind – und was ein LPF-Hund für Ihre konkrete Situation leisten kann.